Der Weltuntergang ist der Begriff für ein von starken Mächten oder ein natürlich herbeigeführtes Ereignis, das entweder den Planeten Erde oder auch nur die Menschheit vernichtet.

Weltuntergangsprophezeiungen gab es schon in der Antike, und wurden sowohl von Philosophen und religiösen Gruppen vorhergesagt. Solche Prophezeiungen waren im Mittelalter sehr verbreitet, und die für die Berechnungen verwendete Mathematik förderte die Wissenschaft.

Heutzutage werden Weltuntergangsvorstellungen hauptsächlich mit religiösen Gruppen in Verbindung gebracht, sie werden jedoch auch von Ökonomen und Philosophen diskutiert (Eschatologie).

Im weiteren Sinne sind Weltuntergangsszenarien auch solche, die „nur“ das „Auslöschen“ des größten Teils der Menschheit und ihrer Lebensumgebung, etwa durch Kriege mit Massenvernichtungswaffen, gehäuftes Auftreten von Seuchen in Form von Pandemien, oder globale Umweltzerstörung mit der Folge weltweiter Hungersnöte und Verteilungskriege beschreiben. Solche Szenarien beruhen auf realen Gefahren, oft jedoch nur auf Verschwörungstheorien. Der letzte vorhergesagte Weltuntergangstermin war am 17. Februar 2006 und wurde vom Bibelcode vorhergesagt.

Wissenschaftler versuchen, die Wahrscheinlichkeiten für das Aussterben der Menschheit zu beziffern. So erstellte im Jahre 2004 der britische Astronom Martin Rees eine Top-5 der Weltuntergangs-Szenarien für den Zeitraum der kommenden 100 Jahre: